03.02.2017

Verpackungsverordnung: Frist bis 1. Mai

Unternehmen, die Verpackungsmaterial in großen Mengen in Umlauf
bringen, können ab sofort Vollständigkeitserklärungen (VE) für
das Jahr 2016 hinterlegen. Die gesetzliche Frist hierfür endet am 1.
Mai 2017. Wird die Frist überschritten, drohen empfindliche Geldbußen.
Betroffene Unternehmen können ihre Vollständigkeitserklärung in
einem Online-Register, das unter www.ihk-ve-register.de eine
zentrale Informations- und Kommunikationsplattform bietet, hinterlegen.
Am 2. Mai 2017 wird im VE-Register die Adressenliste der
Unternehmen veröffentlicht, die bei der zuständigen IHK eine VE
abgegeben haben.
Gernot Schnaubelt, Referent für Umwelt und IT bei der IHK Ulm,
macht darauf aufmerksam, dass die VE vor ihrer Hinterlegung bei
der IHK von einem Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, vereidigten
Buchprüfer oder unabhängigen Sachverständigen validiert werden
muss. Dazu benötigt der Testierer eine qualifizierte elektronische
Signatur.
Im VE-Register finden interessierte Unternehmer auch Antworten
auf wichtige Fragen rund um die Verpackungsentsorgung. Zum
Informationsangebot gehören unter anderem die Gesetzestexte,
technische und inhaltliche Handlungsanweisungen, englischsprachige
Informationen für ausländische Unternehmen und die IHK-Ansprechpartner.