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STANDORTPOLITIK

Gut. Besser. IHK-Region Ulm.

Studie bringt beeindruckende Ergebnisse zur Wirtschaftskraft und Lebensqualität hervor

Ulm, 10. Juli 2008

Nr. 93

Die IHK-Region Ulm zählt mit ihren drei Kreisen (Alb-Donau-Kreis, Landkreis Biberach, Stadtkreis Ulm) zu den stärksten Regionen Deutschlands. Das ergibt sich aus zahlreichen guten Positionierungen in den Rankings verschiedener Forschungsinstitute. Eine jetzt vorgelegte Studie setzt dem noch das Sahnehäubchen auf und dürfte selbst die optimistischsten Vertreter aus der Region überraschen.

Die IHK Ulm hat ihre volkswirtschaftlichen Analysen zur Region aus den vergangenen Monaten in einer Broschüre zusammengefasst. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass die Region zwischen Donau und Iller nicht nur über eine hervorragende Wirtschaftskraft verfügt, sondern auch bei anderen Kriterien, wie zum Beispiel der Lebensqualität, glänzen kann. Zudem lassen sich beeindruckende Zusammenhänge erkennen:

  • Die IHK-Region Ulm ist die wachstumsstärkste Region Deutschlands. Im Zeitraum von 1996 bis 2005 wuchs die regionale Wirtschaft um mehr als 34 Prozent und damit so stark wie keine andere der 80 IHK-Regionen in Deutschland.
  • Aufgrund des engen Zusammenhangs von Arbeitsmarkt und Konjunktur ist auch für die Jahre 2006 und 2007 davon auszugehen, dass die IHK-Region Ulm zu den wachstumsstärksten in Deutschland gehört hat. Denn die Zahl der Arbeitslosen hat sich zwischen 2005 und 2007 um gut 42 Prozent reduziert und damit am stärksten im deutschlandweiten Regionsvergleich. In der Folge hat sich die IHK-Region Ulm zu der Region mit der niedrigsten Arbeitslosenquote in Deutschland entwickelt. Im Jahresdurchschnitt 2007 belief sich die Quote lediglich noch auf 3,9 Prozent.
  • Gestützt wird die Wirtschaftsentwicklung durch den höchsten Anstieg der Arbeitsproduktivität unter allen westdeutschen IHK-Regionen (Zeitraum 1996 bis 2005) und eine europaweite Spitzenpositionierung bei der Innovationsfähigkeit (Jahr 2006). Darüber hinaus hat eine IHK-Standortumfrage aus dem vergangenen Jahr gezeigt, dass in der Unternehmerschaft große Zufriedenheit mit den regionalen Standortbedingungen herrscht.
  • Die Wirtschaftsentwicklung kommt zudem bei den Menschen an. Denn auch beim verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte steht die IHK-Region Ulm mit einem Anstieg von gut 31 Prozent bundesweit auf Platz drei. Zusammen mit dem zweithöchsten Beschäftigungsaufbau aller IHK-Regionen (Zuwachs um gut 9 Prozent im Zeitraum von 1996 bis 2007) spricht dies dafür, dass die wirtschaftliche Entwicklung in der IHK-Region Ulm einem großen Bevölkerungsspektrum zugute kommt.
  • Hierzu passt auch gut ins Bild, dass eine Studie der Deutschen Bank die IHK-Region Ulm zur Wohlfühlregion Nr. 1 in Deutschland gekürt hat. Auch die deutlichen Wanderungsgewinne der letzten Jahre sprechen eine eindeutige Sprache. Letzteres ist zudem eine wesentliche Ursache für eine weitere Spitzenpositionierung der IHK-Region Ulm: Sie weist das niedrigste Durchschnittsalter unter allen Regionen in Baden-Württemberg auf – dem jüngsten Bundesland in Deutschland.

„Wir sind eine, wenn nicht sogar die Spitzenregion Deutschlands und brauchen uns keinesfalls vor anderen, stärker urbanisierten Regionen zu verstecken. Grund genug für jeden von uns, stolz zu sein, denn wir alle tragen einen Teil dazu bei”, kommentiert IHK-Hauptgeschäfts führer Otto Sälzle die Studie seines Hauses und spricht vor diesem Hintergrund eine Einladung an alle Unternehmer und Fachkräfte aus, die Region zu besuchen und sich selbst von deren Qualitäten zu überzeugen. „Ich bin mir sicher, dass unserer Region auch in der Zukunft zur Spitze zählen wird. Durch den Durchbruch bei so wichtigen Projekten wie dem Autobahnausbau zwischen Ulm und Augsburg oder dem Bahnprojekt Stuttgart 21/Wendlingen-Ulm wurden schon wichtige Meilensteine gesetzt. Doch auch in einer Spitzenregion gibt es immer noch etwas zu tun. Hier gilt es, weiter am Ball zu bleiben”, so Sälzle abschließend.

Sollten Sie als Unternehmer, Institution, Schule, etc. einige gedruckte Exemplare benötigen, so können Sie sich gerne an uns wenden (Tel. 0731 / 173 169, Jonas Pürckhauer).

DOKUMENT-NR. 17119

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