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Sie befinden sich hier: Startseite > Standortpolitik > Bürokratieabbau und E-Government > Bürokratieabbau / Verwaltungsvereinfachung > Weniger Bürokratie – IHK Ulm richtet fünf Vorschläge an Brüssel
Bis 2012 will die Europäische Kommission die Bürokratiekosten in Europa um ein Viertel reduzieren. Im ausgelobten Ideenwettbewerb hat die IHK Ulm fünf konkrete Vorschläge eingebracht.
Großen Ärger bei Unternehmen verursachen vor allem Antragsverfahren in Mitgliedstaaten mit wenig verbreiteter Sprache, wenn diese ausschließlich in der Heimatsprache möglich sind. Hierzu hat die IHK Ulm Lösungen vorgeschlagen, gängige Verfahren wie beispielsweise die Umsatzsteuer-Identnummer-Beantragung für Unternehmen über eine zentrale europäische Lösung in allen Sprachen anzubieten oder zumindest in diesen Staaten parallel in englischer Sprache zur Verfügung zu stellen. Für die praktische Arbeit bedeute dies eine wesentliche Arbeitserleichterung.
Die weiteren Vorschläge aus der Praxis betreffen verständliche Formulare, Verbesserungen bei statistischen Meldungen und Antragsverfahren, sowie eine Lichtung des formalen Regelungsdickichts im Güterkraftverkehrsrecht.
Mit den konkreten Maßnahmevorschlägen unterstützt die IHK Ulm die sog. Stoiber-Gruppe, die der Bürokratie in Europa den Kampf angesagt hat. Die Gruppe hat neue Anregungen gesammelt im Rahmen eines Wettbewerbs „Die beste Idee zum Bürokratieabbau”, an dem sich die IHK Ulm mit Vorschlägen beteiligt hat.
© IHK Ulm
Für Richtigkeit der in dieser Website enthaltenen Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen. Weitere Informationen, auch zu Datenschutz und Haftung, finden Sie im Impressum.
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