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STANDORTPOLITIK

Die IHKs werden Einheitlicher Ansprechpartner

Die IHK Ulm bereitet sich derzeit intensiv auf die neue hoheitliche Aufgabe als "Einheitlicher Ansprechpartner" vor: Als Verfahrenslotse, der Dienstleistungserbringer bei der Abwicklung von Formalitäten unterstützen soll. Der Entwurf des entsprechenden Gesetzes in Baden-Württemberg sieht über 100 Verfahren vor, die vom Einheitlichen Ansprechpartner zu betreuen sind, vgl. Anlage. Die 30 dienstleistungsrelevanten Kammern (IHKs, HWKs, Kammern der Freien Berufe) werden diese Aufgabe verbindlich als Einheitlicher Ansprechpartner übernehmen.

Die 35 Landkreise und 9 Stadtkreise Baden-Württembergs können die Aufgabe des Einheitlichen Ansprechpartners auf freiwilliger Basis zusätzlich wahrnehmen.
Unseren Informationen nach planen einige Stadt- und Landkreise im Land, die Option für die Funktion des Einheitlichen Ansprechpartners zu ziehen. Deshalb hier der Hinweis, dass aus Sicht der IHK und vom jetzigen Zeitpunkt aus gesehen für unsere Region der Einheitliche Ansprechpartner bei den Kammern ausreichend erscheint. Wenn in der Region Ulm neben der IHK und der Handwerkskammer auch die drei Stadt-/Landkreise Einheitlicher Ansprechpartner werden, hätten wir fünf Einheitliche Ansprechpartner in unserer Region. Unnötige Doppelzuständigkeiten und Überbürokratisierung wären die Folgen, noch dazu in Zeiten (drohender) knapper öffentlicher Kassen.

Die IHK Ulm wird ab Januar nächsten Jahres Dienstleistungsunternehmen bei der Abwicklung von Formalien nach Maßgabe der EG-Dienstleistungsrichtlinie unterstützen und in bewährter Weise Existenzgründer zu ihrem unternehmerischen Erfolg beraten.

DOKUMENT-NR. 18842

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