. .
Illustration

STANDORTPOLITIK

Bürokratieabbau: Neue spürbare Entlastungen sind gefordert

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft haben der Bundesregierung am 3. Juni eine gemeinsame Liste mit konkreten Maßnahmen zum Bürokratieabbau überreicht. Mit den gemeinsamen Vorschlägen von BDA, BDI, DIHK, ZDH und ZKA kann die Wirtschaft um mehrere Milliarden Euro pro Jahr entlastet werden.

Rund 9.200 Dokumentations- und Nachweispflichten belasten die Wirtschaft jährlich mit 48 Milliarden Euro und schränken so den Handlungsspielraum der Unternehmen deutlich ein. 2006 hatte sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, die Wirtschaft bis 2011 um 25 Prozent von den Belastungen durch diese Informationspflichten zu befreien. Dieser Bürokratieabbau ist aber erst zur Hälfte erfolgt. Der Handlungsbedarf ist also weiterhin enorm. Bislang umgesetzte Vereinfachungsmaßnahmen kommen bei den Betrieben nicht in ausreichendem Maße an.

Daher haben die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft der Bundesregierung heute eine Liste mit konkreten Vorschlägen zum Bürokratieabbau überreicht. Mit den gemeinsamen Vorschlägen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) und des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) kann die Wirtschaft um mehrere Milliarden Euro pro Jahr entlastet werden.

Die Maßnahmen umfassen unter anderem Verbesserungen beim elektronischen Entgeltnachweis "Elena", Erleichterungen für Existenzgründer bei der Umsatzsteuervoranmeldung sowie die Gleichbehandlung von Rechnungen und Belegen in elektronischer und Papierform. Allein das Ausstellen und Aufbewahren von Rechnungen verursacht bei den Unternehmen derzeit Kosten von rund 9 Milliarden Euro pro Jahr.

DOKUMENT-NR. 20673

  • MEHR ZU DIESEM THEMA

  • ANSPRECHPARTNER

  • Telefon: 0731 173-169
  • Fax: 0731 173-5169

Kontaktdaten speichern (V-Card)
  • ENERGIE UND ROHSTOFFE FÜR MORGEN

  • IHK-NETZWERK