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IHK Ulm unterstützt Unternehmen bei dem Controlling von Mitarbeiterqualifizierung
Seit November 2011 unterstützt die IHK Ulm mit einem eigenen Programm Unternehmen dabei, die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter gewinnorientiert zu planen und den Erfolg von Qualifizierungsmaßnahmen zu messen. Das Projekt „Kapital bilden – Qualifizierungs-strategien steigern den Unternehmenserfolg“ soll Unternehmensverantwortliche mit eigenen Weiterbildungsangeboten im Bildungscontrolling schulen.
Ist berufliche Qualifizierung eine Belohnung der Mitarbeiter oder trägt sie zum Unternehmensgewinn bei? Wenn ja, wie wird dies gemessen? Ausgangspunkt für diese Fragen sind die Ziele des Unternehmens und die zur Umsetzung benötigte Qualifizierung der Mitarbeiter. Mittels Bildungscontrolling wird der Transfer des Erlernten und letztlich der Beitrag der Qualifizierung zum Unternehmenserfolg beleuchtet. Damit zielt Bildungscontrolling auf eine ganzheitliche und strategische Planung, Steuerung, Koordination und Kontrolle betrieblicher Weiterbildungsprozesse.
Kostenlose Tagesseminare verschaffen durch aktuelle Beispiele aus Wissenschaft und Unternehmenspraxis einen Überblick zum Bildungscontrolling. Unternehmen aus der Region wie die ESTA Apparatebau GmbH & Co. KG Senden und die Liebherr – Werk Ehingen GmbH – zeigen anhand eigener Praxisbeispiele, wie sie Bildungscontrolling im Unternehmen umsetzen. Theoretisch untermauert werden die Beiträge durch Dr. Ulrich Iberer vom Institut für Bildungsmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Ergänzend zum Tagesseminar bietet die IHK Ulm ab März 2012 den Zertifikatslehrgang „Bildungscontroller/-controllerin (IHK)“ an. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, wie berufliche Weiterbildung zu langfristigen Wettbewerbsvorteilen führt und Investitionen in das Personal nachhaltig gesichert werden können.
Zielgruppe sind Geschäftsführer, Personal- und Bildungsverantwortliche sowie Controller ebenso wie Träger der beruflichen Weiterbildung. Projektmanagerin für Bildungscontrolling bei der IHK Ulm ist Ann-Cathrin Kügler, die Unternehmen auch individuell berät.
Hintergrund für die Notwendigkeit von Bildungscontrolling ist unter anderem die Entwicklung hin zur Wissensgesellschaft und im gleichen Zug die Überalterung der deutschen Bevölkerung.
„Die Unternehmen müssen künftig Weiterbildung unter dem Aspekt des Nutzwerts sehen, als eine Investition in die Zukunft. Wissen wird zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor“, so der Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, Otto Sälzle.
Das Projekt ist bis Ende 2013 angelegt und wird unterstützt durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Information und Anmeldung:
IHK Ulm, Ann-Cathrin Kügler, Tel. 0731 / 173-259,
kuegler@ulm.ihk.de
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