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PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Schule und Wirtschaft wachsen zusammen: 50. Bildungspartnerschaft in der Region

Anna-Essinger-Gymnasium und Wilken GmbH unterzeichnen die 50. Bildungspartnerschaft in der Region

Ulm, 12. Januar 2010

Nr. 5

Marius Weinkauf, Schulleiter des Anna-Essinger-Gymnasiums, Ulm, und Roman Hoffmann, Direktor Technik der Wilken GmbH, Ulm, besiegelten mit ihrer Unterschrift die Vereinbarung einer engen Zusammenarbeit der Schule mit dem Unternehmen.

„Das Unternehmen will das Wissen über ökonomische Zusammenhänge und das Interesse für Technik oder Informationstechnologie fördern”, so Roman Hoffmann.

So bietet die Wilken GmbH den Schülerinnen und Schülern des Anna-Essinger-Gymnasiums verschiedene Vortrags- und Workshopveranstaltungen zu Themen der IT-Branche und der Arbeit in IT-Berufen an.

„Durch Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen haben Schülerinnen und Schüler jetzt noch mehr Chancen, bereits in der Schule mehr Wissen über das Wirtschafts- und Arbeitsleben zu erhalten, um dann die richtige Entscheidung für einen Beruf oder ein Studium treffen zu können”, sagte Marius Weinkauf.

IHK-Präsident Dr. Peter Kulitz gratulierte den beiden Bildungspartnern und unterstrich die enorme Bedeutung, die solche Bildungspartnerschaften für die Verbesserung der Berufs- und Studienorientierung der Schüler haben.

„Unsere Region muss zu einer Bildungsregion werden, in der die unterschiedlichen Partner gemeinsam Verantwortung für die Bildung der jungen Menschen übernehmen”, so Dr. Peter Kulitz.

Die Vollversammlung der IHK Ulm hat ein Bildungsnetzwerk Schule / Wirtschaft initiiert und einen Bildungsfonds aufgelegt, der inzwischen 2,75 Millionen Euro umfasst. Ziel ist es, eine dauerhafte und systematische Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft in der Region zur Verbesserung der Berufs- und Studienorientierung zu fördern, weiter auszubauen und den Aufbau solcher Bildungspartnerschaften zu planen und zu begleiten. Ein Erfolg der Aktion: In Ulm haben bereits 70 Prozent aller öffentlichen allgemein bildenden Schulen (ohne Förderschulen) eine Bildungspartnerschaft mit einem Unternehmen.

Die Unternehmen profitieren in dem anstehenden demografischen Wandel von der Verbesserung der Berufsorientierung und Berufswahlkompetenz der Schulabgänger. Allein bis zum Jahr 2020 ist in Baden-Württemberg mit einem Rückgang der Schulabgängerzahlen um fast 20 Prozent und mit einem Mangel an Ausbildungsplatzbewerbern zu rechnen. Unternehmen müssen angesichts des demografischen Wandels vorausschauend denken und Schüler als potenzielle Mitarbeiter sehen.

In einer Arbeitswelt, die ständigen Veränderungen unterliegt, gewinnt das Thema Berufs- und Studienorientierung zunehmend an Bedeutung. Es entstehen neue Berufsfelder und neue Studiengänge. Es ist daher wichtig, die Schüler bei der Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen und sie auf den Übergang in die berufliche Ausbildung oder ein Studium vorzubereiten.

(v.l.n.r.) Roman Hoffmann, Direktor Technik Wilken GmbH; Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer IHK Ulm; Dr. Peter Kulitz, Präsident IHK Ulm; Wolfgang Grandjean, Leiter Marketing und PR Wilken GmbH; Marius Weinkauf, Schulleiter Anna-Essinger Gymnasium

DOKUMENT-NR. 19418

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