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Faszination Technik (Dokument-Nr.: 17447)
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Das Haus der kleinen Forscher in RegioTV (Link: http://www.ulm.ihk24.de/share/49_WiGut_Haus_der_kleinen_Forscher.wmv)
Ulm, 15. März 2010
Nr. 41
Der katholische Kindergarten „Sankt Maria” ist der erste Ulmer Kindergarten, der als „Haus der kleinen Forscher” ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung wurde von Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan, Schirmherrin der Initiative, Dr. Peter Kulitz, Präsident der IHK Ulm, sowie Christina Mersch, stv. Geschäftsführerin „Haus der kleinen Forscher”, verliehen. „Ich bin überzeugt, Bildung beginnt mit dem Staunen. Aus dem Staunen ergeben sich Fragen und dann Antworten", so Bildungsministerin Schavan.
Die Erzieher/-innen des katholischen Kindergartens „Sankt Maria” nehmen kontinuierlich an den Fortbildungen zur frühkindlichen naturwissenschaftlichen Bildung teil. Sie haben viele Experimente, Projekte und Fragestellungen zu naturwissenschaftlichen Themen in den Kindergartenalltag integriert und sich für die Auszeichnung beworben. Alle Experimente vom „Haus der kleinen Forscher” knüpfen an die Lebenswelt der Kinder an und werden mit alltäglichen Materialien durchgeführt. Zum Beispiel das Experiment vom „Blaukraut zum Rotkohl”. Mit einem Kochtopf, etwas Zitronensaft und Wasser sowie mit Pipetten, Strohhalmen und einem Rotkohl ausgerüstet, weisen die Kinder Kohlenstoffdioxid nach. Beim „Wackeligen Wasserberg”, ein Experiment zur Oberflächenspannung, füllen die Kinder mit Hilfe von Pipetten ein Glas mit Wasser bis ein „Wasserberg” entsteht.
Dekan Matthias Hambücher dankte allen Beteiligten für ihre Unterstützung im Kindergartenbereich. In Kooperation mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher” unterstützt die IHK Ulm Kindergärten auf dem Weg zu „Häusern der kleinen Forscher”. Sie bietet in der Region Fortbildungen für Erzieher/-innen zu Themen wie „Wasser”, „Luft”, „Sprudelgase” oder „Licht und Farbe” an und stellt Experimentiermaterialien zur Verfügung.
IHK-Präsident Dr. Kulitz lobte das große Engagement der Erzieher/-innen und unterstreicht die Bedeutung der naturwissenschaftlichen und technischen Bildung für die Wirtschaft der Region. Rund 70 Prozent aller Kitas in der IHK-Region Ulm nehmen bereits am „Haus der kleinen Forscher” teil. Allein in Ulm wurden 105 Erzieher/-innen aus 48 Kindergärten in Fortbildungen geschult.
Insgesamt wurden bereits 635 Erzieherinnen und Erzieher durch ausgebildete Trainerinnen und Trainer das nötige Know-how für die naturwissenschaftliche Bildung im Kindergarten vermittelt.
„Mit diesem Angebot werden frühzeitig die Begabungen in Naturwissenschaft und Technik gefördert. Gerade in diesem Bereich entsteht ein erheblicher Fachkräftemangel und damit herausragende Berufschancen für die jungen Menschen”, so Dr. Peter Kulitz.
Bildunterschriften:
Bildungsministerin Schavan hält das Grußwort und spricht über die Bedeutung, bereits im Kindergarten die Neugierde und den Forschergeist der Kinder zu wecken.
Die Kinder des Kindergartens „Sankt Maria” präsentieren die Ergebnisse ihres Experiments vom „Blaukraut zum Rotkohl” (hintere Reihe v.l.: Christina Mersch, stellv. Geschäftsführerin „Haus der kleinen Forscher”, Berlin; Dr. Peter Kulitz, Präsident IHK Ulm; Bildungsministerin Schavan).
Die Kinder des Kindergartens „Sankt Maria” nehmen die Urkunde und Plakette „Haus der kleinen Forscher” entgegen (v.l.: Bildungsministerin Schavan; Dr. Peter Kulitz, Präsident IHK Ulm; Christina Mersch, stellv. Geschäftsführerin „Haus der kleinen Forscher”, Berlin).
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