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PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Deutschlands stärkste Kreise – die IHK-Region Ulm an der Spitze

Höchstes Wirtschaftswachstum aller IHK-Regionen in 2007

Ulm, 8. Januar 2010

Nr. 3

Überdurchschnittlich hohe Produktivität, starker Zuwachs an Arbeitsplätzen und hohe Einkommen: Die IHK-Region Ulm schneidet im neuen Wirtschafts-Ranking aller Stadt- und Landkreise Deutschlands der Zeitschrift Focus Money sehr gut ab. Unter den 401 untersuchten Stadt- und Landkreisen in Deutschland belegt der Landkreis Biberach den 3. Rang, gefolgt vom Stadtkreis Ulm auf Rang 4. Auch der Alb-Donau-Kreis ist mit Platz 11 stark positioniert. „Keine Region in Deutschland hat vergleichbare Spitzenplätze ihrer Kreise. Dies zeigt einmal mehr, dass unsere Region eine, wenn nicht sogar die Spitzenregion in Deutschland ist”, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle die Ergebnisse.

Die Stärken des Landkreises Biberach – basierend auf den Zahlen von 2007 – liegen bei den Faktoren Arbeitsmarkt, Wirtschaftswachstum und der Produktivität. Besonders hervorzuheben ist die Stärke des Arbeitsmarktes. Die Arbeitslosenquote ist die fünftniedrigste in Deutschland. Ein kontinuierliches Wachstum der Erwerbstätigenzahl der letzten Jahre spielt hierbei eine sehr große Rolle. Die Produktivität – ausgedrückt als Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem – ist überdurchschnittlich hoch, im bundesweiten Vergleich Rang 23.

Auch der Alb-Donau-Kreis hat seine Stärken im Bereich des Arbeitsmarktes. So lag er bei der Arbeitslosenquote auf Rang 11. Noch besser schneidet der Kreis jedoch beim Wirtschaftswachstum ab. Das Bruttoinlandprodukt stieg von 2006 bis 2007 um knapp 10 Prozent – im Endergebnis Platz 9 aller Kreise in Deutschland. Die Produktivität ist wie im Landkreis Biberach sehr hoch – auch dies bedeutet eine Platzierung im vorderen Feld.

Im viertplazierten Stadtkreis Ulm stieg die Zahl der Erwerbstätigen in den letzen Jahren ebenfalls stark an, Rang 11. Zudem liegt das verfügbare Einkommen pro Einwohner in Ulm sehr hoch (17. Platz). Wie bei den umgebenden Landkreisen stieg auch in Ulm das Bruttoinlandsprodukt stärker als in anderen Kreisen. Im Vergleich zu den Landkreisen liegt jedoch die Produktivität auf einem niedrigeren Niveau (Rang 72).

Insgesamt betrachtet schneidet die IHK-Region Ulm mit ihren drei Landkreisen beim Ranking der Zeitschrift Focus Money (Ausgabe 52/53 vom 16. Dezember 2009) besonders gut ab. Beim Wirtschaftswachstum – einem der wichtigsten Indikatoren – belegt die Region bei einer Umrechnung der Ergebnisse des Rankings den Spitzenrang. Und dies noch vor Größen wie der Region Stuttgart oder der Region München. „Dies zeigt einmal mehr, dass die Stärke unserer Region erst bei einer Gesamtbetrachtung der drei Kreise richtig zum Tragen kommt. Das Ganze ist mehr als die Summe der Teilergebnisse”, wirbt Sälzle für ein stärkeres Regionalbewusstsein, das an den Kreisgrenzen nicht Halt machen sollte.

Das größte Verbesserungspotenzial liegt für die Kreise der IHK-Region Ulm im Bereich der Investitionen des verarbeitenden Gewerbes. Hier landen der Landkreis Biberach und der Stadtkreis Ulm zwar im ersten Drittel der Rangliste, jedoch auf hinteren Plätzen. Der Alb-Donau-Kreis platziert sich nur im Mittelfeld.

Bei der Studie von Focus Money wurden Faktoren wie Wirtschaftswachstum, Produktivität, Arbeitsmarkt, Bevölkerungswachstum, Investitionen und Einkommen der Einwohner analysiert und berechnet. Aus diesen Teilergebnissen wurde anschließend eine Gesamtrangliste gebildet.

DOKUMENT-NR. 19394

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