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DIHK-Meldungen (Link: http://www.dihk.de/inhalt/informationen/news/meldungen/meldung011762.html)
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Pandemie-Infos (Link: http://www.dihk.de/inhalt/themen/starthilfe/pandemie.html)
IHK Ulm informiert Unternehmen über die Schweinegrippe
Ulm, 7. August 2009
Nr. 127
Die Zahl der an „Schweinegrippe” Erkrankten steigt auch in Deutschland. Unternehmen in der Region, die sich für den Pandemiefall wappnen möchten, können sich an die IHK Ulm wenden. Allgemeine Informationen hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf einer Sonderseite im Internet zusammengestellt.
Die deutsche Wirtschaft nimmt das Pandemierisiko ernst. Ohne Hysterie oder Panikmache verbreiten zu wollen, appelliert die IHK Ulm an die Betriebe, sich zu informieren und zu überlegen, ob sie auf einen Pandemiefall richtig vorbereitet sind bzw. welche Sicherungs- und Vermeidungsmaßnahmen bereits jetzt veranlasst werden sollten.
In vielen Firmen gibt es bereits Pandemiepläne, in anderen werden sie gerade erarbeitet. Besonders betroffen sind Unternehmen, die für die Aufrechterhaltung der „kritischen” Infrastruktur verantwortlich sind, also etwa Betreiber von Krankenhäusern, Energieversorger, das Transportgewerbe oder Telekommunikationsunternehmen.
Aber auch bei Betrieben, die ihren Kunden gegenüber zu einer kontinuierlichen Leistung – wie etwa Reinigung, Wartung, Bewachung oder Belieferung mit Frischware – verpflichtet sind, steht das Thema oben auf der Agenda. Potenziell betroffen sind darüber hinaus Unternehmen, die angesichts ihres weltweiten Geschäftes auf intensive Reisetätigkeit angewiesen sind. Das gilt bis hin zum Vertrieb von Maschinen und Anlagen.
Aufgrund der Ereignisse der letzten Tage gehen deshalb auch mittelständische Unternehmen verstärkt dazu über, Stufenpläne für den Pandemiefall aufzustellen. Dabei ist beispielsweise zu analysieren, wie groß die Personalstärke mindestens sein muss, um den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten zu können.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen einer flächendeckenden Pandemie können kurzfristig sehr wohl spürbar werden: Sie reichen von Einschränkungen bei Geschäftsreisen über Absagen von Messen und den Rückruf von Mitarbeitern aus besonders betroffenen Ländern bis hin zur Kaufzurückhaltung von Konsumenten aus Angst vor Ansteckung. Das Beispiel der Lungenkrankheit Sars zeigt jedoch, dass die Folgen nicht überschätzt werden sollten. Selbst in Asien tendierten seinerzeit die langfristigen Wirkungen gegen Null.
Trotzdem: Die IHK empfiehlt den Unternehmen, die noch zur Verfügung stehende Zeit für eine sorgfältige Vorbereitung zu nutzen.
Informationen, Tipps und Adressen rund um die „Schweinegrippe” hat der DIHK auf einer Pandemie-Sonderseite zusammengestellt. Außerdem findet sich im linken Downloadbereich das Handbuch „Betriebliche Pandemieplanung”.
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