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Wirtschaft der Region Ulm begrüßt die Entscheidung zu Stuttgart 21

Quelle: Deutsche Bahn AG

Ansprechpartner:

Otto Sälzle
Tel.: 0731 173-111
Fax: 0731 173-176

Dokument-Nummer: 19288

Wirtschaft der Region Ulm begrüßt die Entscheidung zu Stuttgart 21

Ulm, 10. Dezember 2009

Nr. 207

Die IHK Ulm begrüßt die Entscheidung zur Verwirklichung von Stuttgart 21 und damit zur Neubaustrecke zwischen Stuttgart und Ulm. „Wir danken allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses Jahrhundertprojekts beigetragen haben“, kommentiert IHK-Präsident Dr. Peter Kulitz das Votum des Lenkungsausschusses für Stuttgart 21.

Die IHK Ulm sieht sich mit dieser Entscheidung und dem für Februar angekündigten Baubeginn am Ziel eines langen Wegs. Die IHK Ulm hat sich seit Jahrzehnten für den Bau einer Schnellbahntrasse von Stuttgart über Ulm nach München eingesetzt. Mit vereinten Kräften aus der Region konnte auch eine Umfahrung Ulms verhindert werden. Die Präsidenten Dr. Erhard Sommer, Siegfried Weishaupt und Dr. Peter Kulitz haben bei unzähligen Anlässen und Veranstaltungen für diese Strecke geworben und sich bei der Politik mit Nachdruck dafür eingesetzt. So war Dr. Kulitz Mitglied einer Delegation von Vertretern der baden-württembergischen Wirtschaft, die sich beim damaligen Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee mit Nachdruck für das Projekt eingesetzt haben. „Tiefensee war von dieser starken Präsenz der baden-württembergischen Wirtschaft beeindruckt. Dadurch und Dank des Einflusses unserer Bundestagsabgeordneten Annette Schavan konnte der Weg für diesen Erfolg bereitet werden“, schildert Präsident Dr. Kulitz den regionalen Beitrag zum Gelingen des Projekts.

Für die IHK Ulm hat die Verwirklichung der Hochgeschwindigkeitsstrecke die gleiche Bedeutung wie der Bau der Schwäbischen Eisenbahn vor über 150 Jahren. Mit der Bahnanbindung begann der Aufstieg Ulms im 19. Jahrhundert zur bedeutenden Industriestadt. „Durch den Anschluss an das transeuropäische Hochgeschwindigkeitsnetz spielt unsere Region künftig in der Bundesliga der Standorte“, beurteilt IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle die Tragweite der Entscheidung. Die IHK wird die sich daraus ergebenden Perspektiven für die Region analysieren und Vorschläge zur weiteren Entwicklung des Oberzentrums und der Region machen.



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