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PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Junge Technologiefirmen schaffen 14 Prozent mehr Arbeitsplätze

Ulm, 19. Februar 2009

Nr. 21

Der Gründerverbund kann für das Jahr 2008 eine positive Bilanz ziehen. Der Verbund wird getragen von der Universität Ulm, der Hochschule Ulm und der IHK Ulm. Bisher wurden 18 Unternehmen mit Unterstützung des Gründerverbundes gegründet. Sie haben im vergangenen Jahr 35 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das entspricht einer Zunahme von 14 Prozent auf nunmehr knapp 300 Beschäftigte. Der Gründerverbund unterstützt Interessenten mit innovativen Ideen, ihren unternehmerischen Visionen zum Durchbruch zu verhelfen. Die 18 Unternehmen sind unter anderem in den Branchen IT, Medizintechnik, Elektronikbauteile und Biotechnologie tätig. Einige Vorhaben sind inzwischen so erfolgreich, dass sie mit Preisen ausgezeichnet wurden.

Ein herausragendes Beispiel ist die Transporeon GmbH Ulm, die 2008 den Landes-Innovationspreis Baden-Württemberg erhielt. Bei Transporeon wurde eine internetbasierte Logistikplattform entwickelt, die Industrieunternehmen und deren Speditionen direkt vernetzt. Damit können die Kapazitäten besser ausgelastet sowie Leerkilometer und Standzeiten reduziert werden. Transporeon wurde im Jahre 2000 gegründet und beschäftigt inzwischen über 100 Mitarbeiter.

Ausgezeichnet wurde auch die SpineServe GmbH & Co. KG in Ulm, und zwar beim Gründerpreis Baden-Württemberg 2008. SpineServ ist spezialisiert auf die mechanische Prüfung von Wirbelsäulenimplantaten sowie deren biomechanische Begutachtung. Hier wurden drei Arbeitsplätze geschaffen. Bei der Umsetzung des in der Forschung gewonnenen Know-hows in eine unternehmerische Tätigkeit wird SpineServ mit Beratung und Infrastruktur vom Gründerverbund Ulm unterstützt.

Zielsetzung des Gründerverbundes ist es, das Gründungsklima in der Region zu verbessern und für das Thema Existenzgründung zu sensibilisieren. Der Gründerverbund Ulm bietet Existenzgründern in der Vorbereitung und in der Startphase einer Selbstständigkeit ein breites Spektrum an Unterstützungsangeboten.

Um technologisch innovative Gründungen und Ideen zu forcieren, wurde das StarterCenter der IHK Ulm im vergangenen Jahr durch einen Experten im Bereich Technikberatung verstärkt. Das Angebot reicht von der Beurteilung des Gründungsvorhabens, über Hilfestellung bei technologischen Fragen und Kontaktvermittlung, bis zur Unterstützung bei Förderanträgen.

Weitere Informationen zum Gründerverbund finden sich unter www.gruenderverbund-ulm.de

DOKUMENT-NR. 16530

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