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PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Erfolgreiches Netzwerk zwischen Universität Ulm und IHK Ulm: 20 Projekte in zwei Jahren

Ulm, 30. Januar 2009

Nr. 16

Das Netzwerk "Wirtschaft-Wissenschaft" ist ein Erfolgsmodell, so lautet die Bilanz von Universität Ulm und IHK Ulm. Unternehmen aus der Region und wissenschaftliche Einrichtungen arbeiten enger zusammen – als Basis für Neuentwicklungen und Produktverbesserungen. Seit seiner Gründung in 2007 hat das Netzwerk 20 Projekte vermittelt.

Vor drei Jahren gaben bei einer IHK-Umfrage 86 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie gerne enger mit der Wissenschaft zusammenarbeiten möchten. „Für uns ein klares Indiz, dass es an einer geeigneten Schnittstelle fehlt”, so IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle. Deshalb haben sich die IHK Ulm und das Ulmer Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (UZWR), eine Einrichtung der Universität Ulm, zur Kooperation "Wirtschaft-Wissenschaft" zusammengeschlossen.

Die IHK Ulm hat eine Projektstelle eingerichtet, die den konkreten Bedarf der Unternehmen abfragt, zielgerichtet weiterleitet und die Kooperation begleitet: Dr. Ulrich Simon, Geschäftsführer des UZWR, prüft die Realisierbarkeit und koordiniert die Forschungsprojekte. Über 100 Unternehmen hat Andreas Schrötter von der IHK Ulm zwischenzeitlich besucht und mit Unterstützung von Dr. Simon 55 Kontakte zur Wissenschaft vermittelt. 20 Projekte zwischen Unternehmen der Region und den regionalen Hochschulen Biberach und Ulm sowie der Universität Ulm sind daraus bislang entstanden. „Ein Modell mit Zukunft, das sich zur Nachahmung empfiehlt”, so Prof. Karsten Urban, Sprecher des UZWR.

Ein Beispiel für gelungene Zusammenarbeit ist das Projekt des UZWR mit dem Unternehmen Franz Kessler GmbH in Bad Buchau. „Im UZWR haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der uns bei diversen Simulations-Fragestellungen optimal unterstützen kann”, sagt Dr. Uwe Rondé, Geschäftsführer der Franz Kessler GmbH.

Das UZWR hat sich auf Simulationen und numerische Methoden spezialisiert. Mit leistungsstarken Computern lassen sich selbst komplexe Frage- und Problemstellungen simulieren. Das hilft Kosten senken und Entwicklungszyklen verkürzen. Insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen ohne eigene Entwicklungsabteilung eröffnen sich dadurch ganz neue Chancen.

Die Universität Ulm zeichnet die vorbildliche Zusammenarbeit mit dem Kooperationspreis Wirtschaft-Wissenschaft aus. „Unsere Kooperation zeigt, wie Wirtschaft und Wissenschaft zueinander finden können. Ich bin dem UZWR sehr dankbar für seine tatkräftige Mithilfe, dass die Wissenschaftsstadt Ulm in der Region ankommt”, so Sälzle abschließend.

DOKUMENT-NR. 16299

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