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Ulm, 16. Januar 2009
Nr. 8
Zur besseren Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft hat die Vollversammlung der IHK Ulm einen Fonds mit einem Betrag von 1.000.000 Euro eingerichtet. IHK-Präsident Dr. Peter Kulitz und IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle stellten am 16. Januar 2009 den Vertretern der Hochschulen der Region das Konzept der IHK Ulm vor. Die Universität Ulm, vertreten durch Präsident Prof. Dr. Karl Joachim Ebeling, die Hochschule Biberach, vertreten durch Rektor Prof. Dr. Thomas Vogel sowie die Hochschule Ulm, vertreten durch Rektor Prof. Dr. Achim Bubenzer zeigten sich äußerst erfreut und höchst interessiert an der Ausschreibung.
Die IHK Ulm lobt für jede staatliche Hochschule einen Betrag von
250.000 Euro aus. Die Hochschulen der
IHK-Region Ulm sind aufgefordert, Konzepte zur besseren Vernetzung
von Wissenschaft und regionaler Wirtschaft vorzulegen. Das
Interesse der regionalen Unternehmen soll durch eine 50-prozentige
Co-Finanzierung nachgewiesen werden. Vorrangiges Ziel soll es sein,
Stiftungsprofessuren zu schaffen, die der regionalen Wirtschaft
entweder in der Lehre oder in der Forschung besonderen Nutzen
versprechen.
Durch die Einrichtung von Stiftungsprofessuren ergibt sich für die Wirtschaft die Möglichkeit, auf die Schwerpunktsetzung der Hochschulen Einfluss zu nehmen. Vor allem wird es darum gehen, die Hochschulen noch stärker auf die Zusammenarbeit mit der mittelständisch geprägten Wirtschaft der IHK-Region Ulm auszurichten.
Die IHK Ulm verfolgt mit dem Fonds auch das Ziel, zusätzliche Studienplätze für die starken Abiturienten-Jahrgänge zur Verfügung zu stellen und dadurch dem hohen Fachkräftebedarf der regionalen Wirtschaft bis 2020 Rechnung zu tragen.
Um die Vernetzung der regionalen Wirtschaft sicherzustellen, sollen die Hochschulen die Mittel für konkrete Projekte erhalten, für die sie gleichzeitig eine Co-Finanzierung in gleicher Höhe durch regionale Unternehmen vorweisen können. Nur dann ist die Schaffung von Stiftungsprofessuren möglich, die einen Betrag von mindestens 450.000 Euro erfordern. Denkbar sind aber auch andere Projekte, die eine bessere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sicherstellen und in gleicher Weise von der regionalen Wirtschaft co-finanziert werden.
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