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PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

IHK-Aktionstag: B 311 schnellstmöglich ausbauen!

Querspange bei Erbach und Ortsumgehung Unlingen sind überfällig

Ulm, 17. Juni 2009

Nr. 100

Die IHK Ulm hat aus Anlass des bundesweiten Aktionstags „Unsere Region bleibt mobil!” auf die Bedeutung und den mangelnden Ausbauzustand der B 311 aufmerksam gemacht. „Leider hat sich in den letzten zehn Jahren seit der Fertigstellung der Ortsumgehung Ertingen in unserer Region überhaupt nichts bewegt”, so IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle. Die IHK fordert schnelle Planfeststellungsbeschlüsse für die Querspange bei Erbach und die Ortumgehung Unlingen.

Die B 311 ist mit der B 31 mangels einer Autobahn die einzige West-Ost-Achse in Baden-Württemberg. Die Strecke verläuft von Freiburg nach Ulm und ist daher von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Doch gerade in der IHK-Region Ulm kommt es immer wieder zu massiven Verkehrsbehinderungen auf dieser Trasse. Eine der Hauptursachen sind die beiden Ortsdurchfahrten von Unlingen und Erbach. Hier führen einmündende Straßen, Fußgängerverkehr und unübersichtliche Stellen dazu, dass der Verkehr nur sehr zäh fließt und des Öfteren vollständig zum Erliegen kommt. „Wenn man einmal betrachtet, dass z. B. in Erbach rund 19.000 Fahrzeuge pro Tag auf der B 311 unterwegs sind und davon deutlich überdurchschnittlich viel Schwerlastverkehr, muss man sich bei den gegebenen Straßenverhältnissen nicht über die massive Behinderung des Verkehrsstroms und die Belastungen für die Anwohner wundern”, kommentiert Sälzle die Lage.

Die IHK Ulm plädiert dafür, die Querspange bei Erbach von der B 311 zur B 30 sowie die Ortsumfahrung Unlingen schnellstmöglich zu realisieren. Ziel müsse es zunächst sein, das Planfeststellungsverfahren für die Querspange in diesem Jahr abzuschließen. Für die Ortsumfahrung Unlingen fordert die IHK sogar einen Planfeststellungsbeschluss noch vor der Sommerpause

Beide Maßnahmen führen aus der Sicht der IHK nicht nur zu einer wesentlichen Entlastung für die Bevölkerung, sondern vor allem auch zu einer spürbaren Aufwertung der Wirtschaftsstandorte. „Verschiede Wirtschaftskennzahlen zeigen, dass die Standorte entlang der B 311 merklich schlechter aufgestellt sind als andere. Dabei nimmt die Wirtschaftskraft tendenziell umso mehr ab, je weiter man sich auf der B 311 vom Oberzentrum Ulm und damit der Anbindung an das Autobahnnetz wegbewegt”, so Sälzle abschließend.

DOKUMENT-NR. 17827

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