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IHK24

Grünbuch Corporate Governance in Finanzinstituten, Vergütungspolitik

Die EU-Kommission erläutert in ihrem Anfang Juni vorgelegten Grünbuch mögliche Ansätze zur künftigen Regulierung und stellt sie zur Diskussion. Die wichtigsten Beteiligten in den Finanzinstituten, d. h. Aufsichtsräte, Aktionäre, Geschäftsleitung, sollen stärker in die Pflicht genommen werden. Unter Corporate Governance versteht das Grünbuch die Beziehungen zwischen Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Aktionären und Beschäftigten. Das Grünbuch beschäftigt sich mit: Struktur, Zusammensetzung des Verwaltungs- bzw. Aufsichtsrates und dessen Pflichten; externer Prüfung der Tätigkeit des Verwaltungs-/Aufsichtsrates und Mitteilung des Ergebnisses an Aufsichtsbehörden/Aktionäre; Verbesserung des Risikomanagement und Vorgaben für Risikoberichte; Überprüfung der externen Prüfungen und deren Aufgabenbereich; Überprüfung der Aufsicht über die Finanzinstitute und grenzüberschreitende Absprache der Prüfbehörden; Befugnisse der Aktionäre und Unterstützung der Diskussion zwischen Aktionären; zivilrechtlicher und strafrechtlicher Haftung des Vorstands, zusätzlicher Maßnahmen bei der Vergütung, z. B. bei Vergabe von Aktienoptionen an Vorstand, Abfindungen, stärkerer Einbeziehung von Aktionären und Beschäftigten bei der Gestaltung der Vergütungspolitik; Interessenskonflikte.

DOKUMENT-NR. 20792

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