AUS- UND WEITERBILDUNG
Informationen zur Girls' Day Akademie
In der IHK Region Ulm fehlen in den nächsten 10 Jahren Fachkräfte für gewerblich-technische Berufe. Davon betroffen sind der Metall- und Elektrobereich sowie die Bereiche Chemie und Pharmazie. Damit entstehen in diesen Bereichen die besten Arbeitschancen für junge Frauen. Dennoch wählen viele Mädchen immer noch einen ganz typisch weiblichen Beruf. Das Interesse der Schülerinnen an naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildungsberufen ist bisher gering. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der großen Berufschancen im technischen Bereich es notwendig, auch Mädchen für diese Berufe zu gewinnen.
Ziel der „Girls’ Day Akademie“ ist, Mädchen eine vertiefende Berufsorientierung in den Bereichen Technik und Naturwissenschaft zu geben. Das Interesse in diesen Bereichen soll gefördert, potentielle Ausbildungsbetriebe und weiterführende Schulen bekannt gemacht und das Selbstbewusstsein der Mädchen gestärkt werden. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Berufsorientierung im Vergleich z. B. zum „Girls’ Day“, der nur einmal im Jahr durchgeführt wird, über ein ganzes Schuljahr stattfindet und sich dadurch festigen kann.
Mädchen von Haupt-, Werkreal- und Realschulen der Klassen 7 bis 10 erleben im Rahmen einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft, i. d. R. einmal pro Woche am Nachmittag Naturwissenschaften und Technik hautnah und lernen die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und Chancen in diesen Bereichen kennen.
Kooperationspartner sind die Gewerblichen Schulen und Hochschulen aus der Region, die Universität Ulm, das Schülerforschungszentrum Südwürttemberg und Unternehmen vor Ort.
Die Mädchen sollen Spaß daran haben, Neues auszuprobieren. Sie sollen aus sich herausgehen und auf Erreichtes stolz sein können. Die „Girls’ Day Akademie“ ermöglicht den Mädchen, ihre Stärken und Talente zu entdecken und selbstbewusst den Weg zu gehen, der zu Ihnen passt.
Das Projekt wird vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und vom Europäischen Sozialfond gefördert und von der IHK Ulm als Projektträger organisiert.
