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Vortrag Professor Dr. Opaschowski
(PDF, 63 KB) (Dokument-Nr.: 104637)
© Armin Buhl
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(v.l.n.r. Sigrid Halbherr, Thomas Weise, Martina Doleghs, Sabine Stork, Suzan Ulucer)
Mit dem Bildungsnetzwerk Schule / Wirtschaft ist die IHK Ulm einer von 52 Preisträgern, die von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und in Kooperation mit der Vodafone-Stiftung Deutschland ausgezeichnet wurden. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Aus über 1.300 Bewerbungen wählte eine Expertenjury 52 Projekte aus, die sich in herausragender Weise für mehr Bildung von Kindern und Jugendlichen stark machen.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan betonte anlässlich der Preisverleihung: „Gerade der Übergang von der Schule in den Beruf bereitet vielen jungen Menschen Schwierigkeiten. Eine Initiative wie das Bildungsnetzwerk Schule / Wirtschaft der IHK in Ulm, die kompetente Beratung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler anbietet, ist deshalb so wichtig und ich freue mich ganz besonders, diese als ‚Bildungsidee‘ auszuzeichnen.“
Mit dem Bildungsnetzwerk Schule / Wirtschaft will die IHK Ulm die Berufswahlkompetenz von Schülerinnen und Schülern stärken und die ökonomische Bildung zu einem festen Bestandteil der Schulbildung machen. Die Verbesserung der Berufswahlkompetenz der Schulabgänger kommt auch den Unternehmen zugute. Allein bis zum Jahr 2020 ist in Baden-Württemberg mit einem Rückgang der Schulabgängerzahlen um rund 20 Prozent und mit einem Mangel an Ausbildungsplatzbewerbern zu rechnen. Unternehmen und Schüler haben so die Gelegenheit, sich frühzeitig kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.
„Wir wollen, dass es unserer Region gut geht, dass wir uns im internationalen Wettbewerb behaupten und, dass unsere Unternehmen die Fachkräfte bekommen, die sie brauchen. Das wird nur gelingen, wenn alle Kinder und Jugendliche - unabhängig von ihrer Herkunft - gerechte Bildungschancen erhalten“, begründete Dr. Peter Kulitz, Präsident der IHK Ulm, das Engagement der Wirtschaft.
Die Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen sind eine tragende Säule im Bildungsnetzwerk und inzwischen auch landesweit zum Erfolgsmodell geworden. So unterzeichnete Dr. Peter Kulitz in seiner Funktion als Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertage am 29. März in Stuttgart gemeinsam mit Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer und Vertretern der Handwerkskammern und der Arbeitgeberverbände eine Vereinbarung zum Ausbau und zur Weiterentwicklung von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen.
„Die Bildungspartnerschaften sind ein absolutes Erfolgsmodell. Die Schülerinnen und Schüler kommen so frühzeitig mit erfahrenen Praktikern in Kontakt. Das leistet einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung und fördert die ökonomische Bildung“, sagte Warminski-Leitheußer. Im Mittelpunkt der Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen steht die Unterstützung beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium. So werden beispielsweise Schüler-Azubi-Projekte organisiert. Die Unternehmen stellen auch Praktikumsplätze bereit. Ein weiteres zentrales Thema ist die Förderung der ökonomischen und der naturwissenschaftlich-technischen Bildung durch die Einbindung von Experten in den Unterricht oder durch die Nutzung von außerschulischen Lernorten wie zum Beispiel Werkstätten oder Labore.
Präsident Dr. Peter Kulitz betonte das Potenzial der Zusammenarbeit: „Mit Bildungspartnerschaften stärken wir die Berufsorientierung an unseren Schulen, um alle Schülerinnen und Schüler Baden-Württembergs optimal auf den Übergang in das Berufsleben vorzubereiten. Auszubildende der Partnerunternehmen sind dabei die idealen Brückenbauer zu den Schülerinnen und Schülern, denn sie sprechen ihre Sprache.“