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INNOVATION UND UMWELT

Energie für die Industrie

Sichere Energie gewährleisten, Energieinfrastruktur ausbauen, staatliche Zusatzlasten auf Energiepreise senken, Energieforschung stärken und die Akzeptanz für Energieinfrastruktur vor Ort erhöhen.
Unter dem Druck steigender Energiepreise und der zunehmenden Nachfrage nach verbrauchsarmen Produkten setzen 77 Prozent der Industrieunternehmen auf die Verbesserung der Ressourceneffizienz ihrer Produkte. Um die Energiekosten im Unternehmen zu senken, setzen die Unternehmen verstärkt betriebliche Energiemanagementsysteme ein. Insgesamt haben 65 Prozent aller befragten Unternehmen ein solches Managementsystem eingerichtet. Besonders weit verbreitet  sind Energiemanagementsysteme in energieintensiven Branchen  ( Papiergewerbe 95 Prozent, Ernährungsgewerbe 88 Prozent und Chemie- und Pharmabranche 84 Prozent ) und bei großen Unternehmen ( 200 bis 500 Mitarbeiter 82 Prozent, 500 bis 1000 Mitarbeiter 93 Prozent, ab 1000 Mitarbeiter 95 Prozent ) während in kleinen Unternehmen bis 20 Mitarbeitern nur 40 Prozent ein Energiemanagement installiert haben. Ein weiterer Weg zur Senkung der Energiekosten sind Einkaufskooperationen bei der Energie- und Rohstoffbeschaffung. Diese Möglichkeit wird auch hauptsächlich in den energieintensiven Branchen und bei großen Unternehmen genutzt. Die Bedeutung der Energiekosten für den Industriestandort Deutschland lässt sich auch aus der Tatsache ableiten, dass über ein Viertel der Unternehmen mit zunehmender Tendenz gegenüber 2008 Maßnahmen zur Produktionsverringerung in Deutschland  und zur Verlagerung von Kapazitäten ins Ausland erwägen und planen.
Die kompletten Umfrageergebnisse finden Sie als pdf-Dokument in der rechten Leiste.

DOKUMENT-NR. 94258

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